Monatsarchiv für August 2010

Benaue

Montag, den 9. August 2010

        

Ich bin inzwischen weitergereist nach Benaue im Norden. In Bague war es mir zu unruhig, das Hostel schlecht und dazu noch regen. Ich hab dort zwar ein sehr schoenes Kuenstlerdorf besucht und mich mal wieder mit Kuenstlern und toller Kunst umgeben, aber ansosnten ist mir Grossstadt gerade nichts. Im Hostel wurde der Geburstag vom Chef gefeiert und ich war mit eingeladen. Ich geniesse es schon sehr, wenn ich mit den Fillipinos so zusammen sein kann….. ( Siehe Foto)

Es hier in Benaue viel ruhiger und schoener. Hier sind wunderschoene Reisterassen, und schoene Natur zum wandern…….hier sind jetzt auch mal richtig viele andere Touris…..

Cebu

Freitag, den 6. August 2010

      

Ich bin wieder zurueck in Cebu. In Siquijor war die letzten Tagen regnerisches und stuermisches Wetter, sodass ich nicht mehr so gut zu meinen geliebten Fischen konnte. Dafuer bin ich mit 3 Freunden aus Florida ueber die Insel gefahren….Wir haben eine Hoehle bewandert, wobei wir bis zum Bauchnabel durchs Wasser geklettert sind. Die Filipinos halten es nicht fuer noetig, einem das vorher zu sagen. Die sind e immer recht unbekuemmert, wie mir scheint. Manchmal hab ich das Gefuehl, die sind fast ein bischen kindlich naiv. Was sie aber sehr angenehm macht. Ich bin ja heute auch mit der Nachtfaehre gefahren. Die liegen da alle ganz unbekuemmert auf ihrer Pritsche und schlafen ganz seelig…….ich hab in der ganzen Zeit erst drei Deutsche getroffen. Dafuer konnte ich mich mit Felix richtig mal ausfuehrlich unterhalten, der dreht hier einen Film und ist schon 1 Jahr hier. Ich konnte durch ihn auch schon die erste Erfahrung mit einer Phillipinischen Heilerin machen, einer sogenaten Blasenmacherin……aber, das hat mich nicht so richtig ueberzuegt. Siquijor ist ja bekannt als die ‘Hexeninsel, hier sollen die Spanier alle Leute mit uebersinnlichen Faehigkeiten hin verbannt haben, von daher war die Chance ganz gut auch noch Heiler zu treffen. Aber die Filipinos sind sehr stille, zurueckhaltende Menschen, die da gar nicht gross drueber reden und dann koennen die natuerlich auch wieder nicht alle Englisch.  Ansonsten komme ich ganz gut zur inneren Ruhe, Besinnung und Stille und es ist gut, wenn daraus wieder neue Inspiration entsteht, was tatsaechlich passiert, wenn ich mich mal von den vielen Aktivitaeten ganz bewusst zurueckziehe. Es ist schoen wieder in Cebu anzukommen, schon alleine, weil es schoen ist, wenn man im Hotel gleich wieder sein gewohntes Zimmer und Bett bekommt und sich in seiner -meiner kleinen Cebuwelt schnell und sicher zurecht findet. Sonst ist die Stadt eher langweilig.

Die Filipinos sind ja durch die Spanier christianisiert, was total komisch ist und die Kirchen sind echt wie fehlplatziert. Nun gut, das ist meine Meinung. Aber sie leben auch sehr danach. Das heisst, der este Mann wird geheiratet und Scheidungen gibt es keine. Das erklaert auch, warum die jungen Frauen hier so gerne an Europaer verheiratet werden. Und, das begegnet einem alle Nasen lang. Es ist einfach das Beste fuer ne Frau hier und die Absicherung der Familie. Ob die sich verstehen oder gar lieben, das ist nicht die Frage. Nun gut, jetzt hab ich ein bischen geplaudert aus den Beobachtungen und Erfragungen mit meinen Mitmenschen hier……

Siquijor

Sonntag, den 1. August 2010

    

Ich bin gerade run um gluecklich und zufrieden. Das Meer, die Fische, die Sonne, meine suesse Huette …….was brauche ich mehr? Wenn ich dann in mein Korallen und Fischparadies schwimme, dann ja gleich fuer ne Stunde oder laenger. Meine Nachbarn sind aus Frankreich und sind auch echt nett. Hab ich euch schon erzaehlt, die Phillipinos sind sehr freundlich und man kann ihnen sehr gut vertrauen. Ich bin ja immer erst mal vorsichtig.

Noch mal was zum Ankommen hier auf der Insel. Ich wusste nicht, dass ich auf der riessiegen Faehre der einzige Tourist sein wuerde. Dementsprechend war ich die Henne im Korb und ich wurde zum Essen eingeladen. Na ja, schweiereig wieder mal als Vegetarier, wo die hier alle Fisch und Huehnchen essen…… und caraoke singen war dann auch noch angesagt….Auf jeden Fall bin ich dann Mitternacht hier angekommen und hab mich zu meinem Resort fahren lassen, wo schon alles schlief. Gluecklich ist, wer einen Schlafsack und eine Isomatte hat. Mein Dreisickedriver war etwas besorgt, aber nun gut. Er kam am naechsten Morgen noch mal nach mir schauen. So viel zu den Menschen hier.