Monatsarchiv für September 2010

Shangrila

Mittwoch, den 29. September 2010

            
Ich bin erst einmal zurueck von der Reise in der tibetischen Gegend Yunans und Sichuan. Eigentlich wollte ich jetzt weiter nach Tibet, aber leider hat es nicht mehr geklappt, weil hier vom 1.-8. Oktober Ferien sind und in der Zeit die Permitstellen nicht arbeiten…..Shangrila hat eine sehr schoene Altstadt, aber ist sonst eine recht grosse und auch moderne Stadt.

Dennoch ich habe mich da sehr sehr wohl gefuehlt und manchmal sind es die kleinen Dinge am Wegesrand, wie ein doppelter Regenbogen am Himmel, ein Gespraech mit Haenden und Fuessen mit einem Moench oder auch nur das gemeinsame Zusammensein mit den tibetischen Menschen. Ich muss sagen, ich finde die Tibeter ja total schoe Menschen. Manchnmal komme ich mir vor wie in einer Filmszene. Die Menschen in ihrer traditionellen Kleidung, dazu die Yacks, auch die schwarzen Yackhaarzelte stehen in der wunderschoenen Lanschaft. Dazu die vielen schoenen typischen in weiss gestrichen Haeuser und die farbenpraechtigen Fenster und Fassaden. Das Reisen in den Bussen ist nicht gerade konfortabel und es gibt auch mal eine Reifenpanne oder das Kuehlwasser fehlt. Der ganze Buss steigt aus und es wird eine halbe Stunde gabaut.Doch fuer mich gibt es immer wieder viel zu entdecken und zu sehen. Ich atme die Atmosphaere ein und geniesse es einfach mit den Tibetern und Chinesen da zu sein.Ich werde auch unterwegs immer mal wieder eingeladen und alle sind bemueht mir zu helfen, was immer ich brauch, ob ein Busticket, ein Foto von den Menschen oder ein Telefonanruf, um meine naechste Unterkunft zu buchen…….

Shangrila in Yunan in China

Mittwoch, den 22. September 2010

     

Ich bin inzwischen in Shangrila in der Provinz Yunan in China ganz nah an der tibetischen Grenze. Da das mit nach Tibet reisen nicht ganz so leicht und recht kostenintensiv ist, habe ich die Variante gewaehlt auf diesem Weg den Tibetern nahe zu sein und das ist mir auch geglueckt. Die Reise hier her ist recht abenteuerlich mit Bus oder Jeep und es gibt viel zu organisieren. Die Busse sind oft ausgebucht und die sprachlichen Barieren machen es nicht immer leicht auch das zu bekommen, was man wirlich will, aber am Ende glueckt es immer und es ist wunderschoen, selbst wenn wir wie heute auf dem Notsitz 12 Stunden Busfahrt verbringen, doch der Bus gestern auf der Strcke ist kaputt gewesen und gar nicht gefahren und eigentlich war alles ausgebucht. Drum gluecklich ist, wer trotzdem mitfaehrt.
Auch wenn ich hier immer noch in China bin, ist es hier zum Teil sehr tibetisch und mann sagt dieser Gegend nach, dass sie tibetischer ist, wie Tibet selbst, da die Tibeter hier ihre Religion recht unbeobachtet aus leben koennen. Ich hatte die Gelegenheit den Moenchen bein Gebet und beim singen zuzuschauen und wurde auch vom Lama des Klosers eingeladen dabei  sein zu duerften. Die Tempel sind zum Teil so schoen bemalt, dass es nicht ein einziges Flaeckchen gibt, was an der Architektur nicht bemalt ist und verziert ist. Ich koennte noch Stunden dazu schreiben, aber ich lade jetzt lieber ein paar Fotos dazu und schreibe spaeter mehr. Es ist eisekalt hier wo ich sitze und schreibe und es ist spaet….

China - Sichuan - Chengdu

Sonntag, den 12. September 2010

        
Heute gibt es ein paar Fotos von Milefus Galerie und wie ich das typische Lauteinstrument hier zu spielen versuche und mann mir ein wenig die Klaenge beibringt. Wenn ich wieder Galerieluft schnuppere, bin ich gleich gluecklich und dann noch Freunde dazu…..Das 3 Foto ist unser Hostel LOFT House. Ich fuehl mich wohl hier fuer mich geht Raum ja auch in die Hoehe…..Ich werde immer mehr sesshaft hier. Beim Thai Chi sind die Fortschritte nur langsam zu erkennen, obwohl mich meine Mituebenden loben, vor allem fuer meinen Ehrgeiz. Ich komme immer puenklich und bin echt motiviert.

In China findet mann kaum einen Ort ohne Menschen. Es wimmelt immer und ueberall nur so und der Strassenverkehr ist auch recht lustig. Indien ist zwar noch ne andere Nummer, aber hier ist eine gruene Fussgaengerampel auch noch nichts wert, da kommen noch die Links- und Rechtsabbierger dazu….ich gewoehne mich an die 6 spurigen Stassen so langsam.

Es ist ja bekannt, dass in China Froschschenkel gegessen werden. Jetzt sehe ich mal, wie die verkauft werden und obwohl wir ja vegetarier sind, hat mann uns zum Froschschenkelessen eingeladen. Auch Hundefleisch wird gegessen und Pferdefleisch. Wir werden am besten als Vegetarier akzeptiert, wenn wir sagen, wir sind Buddhisten. Dann geht das so einigermassen. Ansonsten verstehen die das echt schlecht hier. Unsere Thai Chi Freunde die wissen das ja inzwischen zum Glueck.

Ich bekomme ein wenig Chinesische Massage beigebracht. Ein Freund hier im Haus ist zur Ausbildung und lernt mir dann Abends immer mal was. Das ist ganz spannend. Auf die Weise bekomme ich auch mal wieder eine Massage und kann auch mal eine geben, was mir echt gut tut und mir schon fehlt.

Nachtrag zu William Phillipinischer Heiler

Dienstag, den 7. September 2010

 

Wie versprochen noch das Foto von einer meiner Operationen bei William dem Phillipinischen Heiler. Links ist ein Ausschnitt aus dem Foto zu sehen. William ist mit 2 Fingern so richtig in meinem Bauch drin. Wie schon gesagt, ich konnte bei Daniela zusehen und das war beeindurckend. An meinem Koerper gibt es keine Anzeichen einer Narbe oder so was. Was nicht alles moeglich ist mit der Kraft des Geistes……

Chengdu - Ausflug

Dienstag, den 7. September 2010

   

Ich bin schon ganz schoen angetan von den lieben Menschen hier. Ich muss sagen, ich hab noch nicht einen unfreundlichen Chinesen hier getroffen. Das ist echt was besonderes in einer Stadt mit 6 Millionen Einwohnern. Unsere lieben Thai Chi Freunde haben am Wochenende einen Ausflug fuer uns organisiert und das in ein super schoenen gestalteten Platz als Hotel und Weiterbildungszentrum und zum Erholen fuer die Mitarbeiter einer Firma. Das ganze wurde nach Feng Shui gestaltet und das spuert mann. Dazu noch die Wahl der edelsten Hoelzer und Materialien und wo hin mann auch schaut, es ist alles schoen gestaltent. Und dann gibt es super leckeres Essen und alle stossen mit jedem an und es gibt eine ganz eigene Zeremonie, die fuer mich erst einmal etwas lustig ist, weil es ein staendites um den riessen Tisch laufen heisst, und man eigetlich gar nicht in ruhe essen kann. Ach ja Thai Chi wird natuerlich auch noch praktizert vorm Essen - leider im Regen. Es gibt immer mal wieder Situationen, die finde ich total lustig, z.B., dass die in dem oeffentlichen Park, wo wir Thai Chi praktizieren einfach so als Chor mit 30 Leuten singen und mit irgendeinem Rekorder Musik spielen und Tanzen……Das macht immer wieder eine ganz beschwingte Athmosphaere.
Ansonsten bekomme ich Chinesischunterricht. Das ist eine nicht ganz einfache Angelegenheit, aber es macht auch Spass.

Ich lass mir immer mal wieder eine Fussmassage geben, bei meinem Stammmaseur. Dann gibts noch eine Akkupunturbehandlung und eine kurze Ruecken Massage. Heute gabs noch eine Schroepfbehandlung. Da ich noch nicht so viel chinesisch kann, kann ich ja nicht wirklich reden, aber wir verstehen uns und er weis genau, was in meinem Koerper los ist, er kennt die Akkupressurpunkte und die Akkupunkturpinkte und er weis genau, wo es wie weh tut.

Unser Hostel ist echt schoen und ich fuehle mich hier sehr wohl. Der Eigentuemer ist u.a.auch Kuenstler und das spuert man. Da fuehle ich mich gleich heimisch. Es sind auch viele Kleinigkeiten, die sehr praktisch und funktional gemacht sind, die einen Gast wie mich gluecklich machen, wie in paar frische Lilien auf dem Tisch.

Chengdu - Thai Chi

Donnerstag, den 2. September 2010

     

Thai Chi zu lernen ist echt eine Kunst und es geht erst eimal darum die Oberschenkelmuskeln zu trainieren. Wenn da nicht genug Substanz da ist macht das Erlernen der Abfolge wenig Sinn. Generell ist das Ziel die Meridiane im Koerper so zu oeffnen, dass optoimal das Chi im Koerper fliesst.  Dazu ist eine ziemliche Genauigkeit noetig, da es sonst nicht funktioniert. Deswegen auch ein Meister, weil der das nur so exakt mir zeigen kann. Jede Bewegung soll aus dem Hara, dem Bauch herus erfolgen und in Entspannung geschehen. Das kann mann bis zur Unendlichkeit ueben und bei mir setzt der Muskelkater gerade die Grenzen.
Es ist so schoen hier sich wie zu Hause fuehlen. Wir werden auch immer wieder eingeladen, zum Beispiel auch zum Gitarrespielen und singen. Meine Motivation die Sprache zu erlernen steigt , da ich mich sonst nicht verstaendigen kann und das ist sooooo schade. Mit Englisch ist hier echt nicht viel los. Leider. Ich hab mir sagen lassen, die lernen Englisch, wie wir frueher Russisch in der Schule gelernt haben. Mit wenig Paxis.