Monatsarchiv für November 2010

Dalai Lama Teachings

Dienstag, den 30. November 2010

Der erste Tag der teachings vom Dalai Lama ist vorbei. Es sind echt viele viele Leute ca. 600-7000 und wir bekommen die Reden auf einem Radiosender auf Englisch uebersetzt. Ich muss mich hochgradig konzentrieren um die syncrinuebersetzung zu verstehen. Wenn mir das gelingt, dann ist es echt interessant.

Heute hat er erst einmal ueber die Grundlagen des Buddhismus geredet. Fuer diejenigen, die wollen gibt es auch eine Iniziation. Das geht aber ueber alle 3 Tage.  Ein Teil der Iniziation ist auf die Traume, den Traum heute Nacht zu achten und dazu haben wir eine spezielle Anweisung bekommen. Wir beginnen am Morgen 9.00 und es geht dann bis 15.00.

Heute gibts keine Fotos, da ich den Fofoaperat zu hause lassen muss, weil es verboten ist den mit zu den Teachings zu nehmen……

Dalai Lama - Karmapa

Sonntag, den 28. November 2010

 

Wenn alles nach meiner Planung verlaeuft, dann werde ich noch die Ehe haben diesem beiden  hoehen buddistischen Meister persoenlich  zu begegnen. Der Dalai Lama wird schon uebermorgen die ersten oeffentlichen Unterrichtungen geben und es kommen mehr und mehr Leute, um nicht zu sagen, es ist bald ueberfuellt hier.
Karmapa dagegen weilt schon in Bodhgaja, wo vom 12.-23. Dezember das MONLAM Fest gefeiert wird. Dafuer kommen viele buddhistische Lamas an diesen Ort, wo Buddha seine Erleuchtung erfahren hat. Ich habe mich entschieden dort als naechstes hin zu fahren.
Ich studiere so ganz langsam den Buddhismus und was ich so verstehe ist, dass die Kalupga Richtung, die der Dalai Lama angehoert eher theoretisch ist, das heisst, es ist viel Unterricht.

Die Richtung des Karmapa, ist eher praktisch ausgerichtet. Das finde ich sehr sympatisch. Deswegen freue ich mich auch schon auf den jungen Karmapa. Die Buecher, die ich von ihm bisher gefunden habe sind sehr leicht und lebensnah und das finde ich total gut…..

Dharamsala

Donnerstag, den 25. November 2010

         

Ich habe mit Wicky hier in Dharamsala einen lieben indischen Freund an meiner Seite. Das macht das Erkunden der Moeglichkeiten hier vor Ort viel angenehmer. Untergekommen sind wir in einem ganz schoenen ruhigen Kloster. Leider sind die Teachings von Chamtrohl Rinponche bei uns im Kloster gerade vorbei. Es ist schon Nebensaison. Dennoch ist es nicht so kalt, wie erwartet, wobei es abends schon auch ganz schoen frisch ist. Nun haben wir die Suche nach einem Buddistischen Lama nicht so schnell aufgegeben und wer da sucht, der wird auch fuendig. Wir haben direkt beim Dalai Lama im Kloster einen Lama, der uns zu zweit ganz persoenlich unterrichtet. Jeden Tag 1 Stunde. Das reicht mir auch. Ich gehe noch jeden Tag zum Yoga und das ist eine kleine Gruppe. Ansosnten geniessen wir die herrliche Landschaft, die Angebote von tibetischen Filmabenden, guten Buechern und den angenehmen Mitmenschen - u.a. viele Moenche, Nonnen und Tibeter.

Vom 31. November bis 2. Dezember gibt der Dalai Lama teachings. Dafuer haben wir uns heute eingetragen und ich bin gespannt wie das wird.

Kathmandu

Donnerstag, den 18. November 2010

     

Ich habe mich von meiner Familie in Bakthapur verabschiedet und nun bekomme ich kein Fruhstueck mehr aufs Zimmer gebracht, keine Guaven mit Aepfeln und auch keinen Dal mit Gemuese und Reis mehr. Da ist auch kein Mandala mehr, was auf micm wartet und der kleine Buddha hat auch noch zu seiner Vollendung gefunden. Eigentlich kommt es mir wie ein kleines Wunder vor, dass ich das geschafft habe und dann auch noch in der recht kurzen Zeit. Mann hat mir inzwischen gesagt, dass andere daran 3 Monate malen. Das ist ebend auch der deutsche Ehrgeiz und das Durchhaltevermoegen. Ich hab auch echt nichts anderes gemacht und jede Minute mit Tageslicht genutzt. Ich bewundere ja die Nepali, wie die unter den wiedrigsten Umstaenden gluecklich und ausgeglichen leben. Z.B. der taegliche Stromausfall, der morgens 9.00 sein kann oder 17.00 oder wann auch immer………

Die letzten beiden Tage war ich in Kathmandu und habe unter anderem den Affentempel besucht und den Buddhagarden. Es geht nun weiter nach Indien nach Dharamsala. Ich fahre nun mit dem Bus und nicht mit dem Zug. Das erste Zwischenziel ist Dehli.

Narakot

Sonntag, den 14. November 2010

    

Vom Ausflug nach Narkot noch 2 Fotos……Meim Mandala wartet auf den letzten Schliff und es wird herausgezoegert…..heute wurde mein Vorbil-Beispielmadala gleich mal verkauft und eigentlich wollte ich das doch kaufen. Doch jetzt ist es zu spaet. Das geht jetzt nach Japan. Die Farbgebung ist ebend besonders schoen.

Mann sagt ja e immer, mein Mandala hat Magie und inzwischen beaeugen auch die umliegenden Thankapainginschoolmeister mein Werk und alle sind ganz erstaunt, was ich mir als Erstlingswerk zugetraut habe. Das ist eines der schwierigsten Motive. Es hat aber trotzdem noch meine Handschrift, es ist irgendwie lebendiger wie die Anderen und auch farbenfroher um nicht zu sagen ein bischen lustiger. Ich weis auch nicht, wie ich das hin bekommen habe. Aber, das sieht mann nur im Original.

So, da ich ja nun schon zum eingeuebten Team gehoere male ich doch noch einen kleinen Buddha. Das geht jetzt ganz schoen schnell und ich hab so meine eigenen Vorstellungen wie ich die Farben und den Hintergrund haben will.

Namaste

Samstag, den 13. November 2010

Ich war heute mit 3 Kindern meiner Familie in Narakot. Von dort hat mann einen fantastischen Blick auf die Berge, wenn mann gute Sicht und keine Wolken hat. Leider hatten wir nicht so gute Sicht. Trotzdem war es wunderschoen und die Kinder sind ganz gluecklich, wenn auch geschafft, weil die so was sonst nie machen. Die Eltern sind halt so viel in dem Thanka Painting Shop, und dann ist das bei 7 Kindern auch gar nicht so einfach. Aber heute war Samstag und das ist so was wie der Sonntag bei uns und das ist eine gute Gelegenheit.

Ansonsten ist mein Mandala fast fertig. Ich werde allerdings nicht so einfach gehen gelassen. Am liebsten wuerde mann mich noch bis zum Ende meines Visums hier behalten und ich kann auch noch einen kleinen Buddha malen, wenn ich will……..die verstehen nur sehr schwer, was ich in den Bergen und in der Natur will. Es ist nur noch 1 Woche Zeit und das ist fast zu kurz fuer einen laengeren Aufendhalt in den Bergen…..Na ja, dann gehts ja nach Dharamsala und das ist auch in den Bergen.

Tihar Festival in Nepal

Samstag, den 6. November 2010

            

Hier wird nun seit gestern das Tihar Fest gefeiert und es ist von der Wichtigkeit her fuer die Hindus etwa wie unser Weihnachtfest. Es dauert 5 Tage und alles hat seine Rituale.  Unter anderem wird Lakschmi als Goettin des Reichtums und des Gluecks verehrt. Am Abend werden Kerzen auf den Strassen angezuendet und Lichterketten aufgehaeng. Dann werden die Haeuser mit den orangen Bluetenketten geschmueckt und bunte Faenchen auf den Strassen aufgehaengt. Die Kinder gehen Abends von Haustuer zu Haustuer und singen ein Staendchen ( siehe Foto), dann war heute ein Musikumzug mit Trommeln, Floeten und Harmonium. Fuer die Verkoestigung wurde heute morgen eine Zige bei uns im Hof geschlachtet und ein Ritual fuer Lakschmi  mit Geld und Fruechten zellebriert. Auf jeden Fall sind alle auf den Beinen und es ist viel Lebensfreude und Leichtigkeit in der Luft.
Ich male trotzdem fleissig an meinem Kalachakra Mandala und es wird immer schoener. Bald, bald ist es fertig. Morgen beginne ich mit Gold zu malen.

Bhaktapur

Donnerstag, den 4. November 2010

     

Gestern war ich in Kahtmandu um das Indienvisa zu beantragen. Das sind so die kleinen Dinge am Rande einer Reise, die immer wieder mit beachtet werden muessen. Immerhin, es dauert eine Woche. Das Zugticket fuer die Weiterreise nach Indien gibt es schon nur noch fuer den 26.November. Das ist eigentich schon zu spaet fuer mein Monatsvisum……na da findet sich noch ein Loesung. Es gibt wohl 2 Tage vorher noch ein paar Tickets…..

Aber jetzt sind wir ja erst mal noch beim Thankapainting und das dauert auch noch ne Weile. In meiner Familie fuehle ich mich immer wohler und zu Hause. Durch das Festival ist die ganze 10 koepfige Familie zusammen. Mir werden Loecher in den Bauch gefragt ueber Deutschland und die Welt. Lustig ist, dass ein riesen Poster mit den Schweizer Alpen an der Wand haengt- und dabei haben die hier viel schoenere Berg, die mann sogar von der Dachterasse aus sehen kann. Aber so ist das ebend, mann will immer das haben, was mann nicht hat.